Mittwoch, 25. März 2015

Ushuaia und Buenos Aires


Ushuaia  und  Buenos Aires

Ein paar Stunden bleiben uns bevor wir in den Flieger nach Buenos Aires steigen, was wir nutzen, um uns das schöne Städtchen Ushuaia anzuschauen. Wir haben Glück, die Sonne scheint.









Buenos Aires erwartet uns dann mit 30°C im Schatten. Von 0 auf 30, Buffff! Im City Tower Hotel ist unser Zimmer allerdings auf gefühlte 15° runtergekühlt, auch wieder nicht gut. Unser Hotel liegt ganz nah am Plaza de Mayo mit dem Regierungsviertel.





Wir planen unseren Aufenthalt und buchen eine Bootstour durch die verzweigten Flußläufe und über den Rio de la Plata, eine Stadtbesichtigungs-Tour, einen Bummel über den riesigen Straßenmarkt in der Defensa, eine Tangoshow und einen Besuch in dem bunten Hafenviertel La Boca, zu dem man immer ein Taxi nehmen sollte, denn es führt durch recht unsicheres Gebiet.














Argentinien leidet an einem Geldverfall bis zu 30 %. Da wundert es nicht, daß in der Fußgängerzone „Florida“ an jeder Ecke die Touristen zum Wechsel von Pesos in schwankungssichere Dollars aufgefordert werden. „Cambio, cambio, cambio“ und beim Wechselkurs läßt sich handeln.  Die Straßen und Bürgersteige sind in einem erbärmlichen  Zustand, wer den Blick nach vorne statt nach unten richtet, riskiert einen Knöchelbruch und als wir in einem Minibus zu unserer Bootstour quer durch die Stadt müssen, hüpfen wir auf unseren Sitzen auf und nieder. Kaputte Stoßdämpfer sind hier nicht zu vermeiden. Dann aber ist die Bootstour herrlich und als wir an den vielen Wochenendvillen mit eigenem Bootssteg und den mit Luxus-Motoryachten gefüllten Bootshäfen vorbeigleiten, erkennen wir, die Stadt ist wohl arm, aber es gibt auch sehr betuchte Bürger. Auf den engen Fahrwassern tummeln sich am Wochenende Speedboot-Fahrer mit und ohne Wasserskiläufer hintendran,  Jetski-Raser, Ausflugsboote, Segelyachten, Schwimmer und, da wo es breiter wird, sogar Skite-Surfer!!! Und nirgendwo Verbotsschilder oder patrouillierende Wachboote.









 





 
 





Dafür ist die Polizei in der Stadt sehr präsent. Trotzdem sollte man Nebenstraßen und Spaziergänge nicht nur nach La Boca meiden. Das Highlight in Buenos Aires ist dann der Besuch einer Tango-Show im „Homero Manzi“, in dem uns  gleich vier Paare mit ihrer Tanzkunst begeistern und auch die Musiker und Sänger sind ein Ohrenschmaus. Toller Abschlußabend!
Nun war nur noch der lange Flug (13 Stunden bis Frankfurt) zu  überstehen, was erstaunlicherweise selbst mir gelang, trotz sehr schlechter „Wegstrecke“  über dem Atlantik. Dagegen war die Fahrt über Buenos Aires‘ Straßenpflaster sanft! Aber mit vorsichtshalber eingesteckter Schlafpille und ruhigerer Luft je mehr wir uns Europa näherten, waren auch mir noch ein paar Stunden Ruhe gegönnt.
Fazit: Eine unglaubliche Reise in eine Welt voller Magie und Faszination, von deren Eindrücken wir noch lange zehren werden.

Christel und Kirsten


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